Aufgabe:
Für die Universität soll ein Gästehaus für das alte
Seminargebäude Rothenberge geplant werden. Das zu planende Gästehaus sollte für
10-12 Personen ausgelegt sein und über eine Art Teeküche und Gemeinschaftsraum
verfügen.
Das Baugrundstück liegt an dem südlichen Rand eines kleinen
Waldes in idyllischer ländlicher Lage und östlich des Seminargebäudes.
Konzept & Umsetzung:
Unser Konzept sieht vor den privaten Bereich anzuheben,
damit der öffentliche Bereich unter den „Zellen“ durchfließt.
Das obere Geschoss wird durch eine langsam ansteigende Rampe
erschlossen, welche entgegen des landschaftlichen Gefälles läuft und in der
äußersten Auskragung des Baukörpers endet. Dort schaut man in das Tal hinaus.
Die privaten Bereiche werden über kleine Brücken erreicht,
die den Wechsel von Öffentlichen zu privaten Bereich verstärken. Zugleich wird
durch die Lufträume eine Beziehung zwischen Oben und Unten erzeugt.
Um die Natur und die erholsame Ruhe der Natur auch in die
Zellen zu holen, ist die Wandfläche mit einer vollflächigen Hebeschiebetür
verglast. Der Sonnenschutz wird von drei außenliegenden Lamellenelementen
übernommen, die sich horizontal vor die Zellen schieben können.
Der im Erdgeschoss liegende öffentliche Gemeinschaftsbereich
ist ebenfalls voll verglast. Die zwei massiven tragenden Wände bestärken die achsiale
Orientierung des Gebäudes.
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